Freiwillige Feuerwehr Salem


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Aus der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Salem:

Die Freiwillige Feuerwehr Salem ging aus der gemeinsam gegründeten Feuerwehr Salem – Mimmenhausen hervor. Diese Feuerwehr wurde1865 gegründet. Sie wurde 1877 wieder getrennt. Am 01. September 1877 wurde die Freiwillige Feuerwehr Salem als selbständiges Corps mit einer Mannschaftsstärke von 45 Mann gebildet. Ihr erster Kommandant war der Kamerad Carl Schneider.

Im Jahre 1878 plante man den Erwerb einer Handdruckspritze der Fa. Friedrich Blersch aus Überlingen für 6-Mann-Bedienung zum Preis von 750 Mark. Zu diesem Zweck gab die Spar-, Waisen- und Leih-Casse Salem ein Kreditangebot über 550 Mark zu einem Zinssatz von 5 ½ %.

35 Jahre später wurde das Corps nach neuesten feuertechnischen Erkenntnissen umgestaltet. Es wurde
1 Steigermannschaft
1 Wassermannschaft
gebildet und ein Verwaltungsrat bestimmt. Die Wehr bestand nun aus 35 aktiven Mitgliedern. Durch den Einzug zum Kriegsdienst im ersten Weltkrieg wurde das Corps aufgelöst. Ein Jahr nach Kriegsende wurde es mit 43 Mann wieder neu gebildet unter dem Kommando von Josef Fuchs, der dieses Amt bis 19222 innehatte. Sein Nachfolger wurde Emil Simon.
Von der Fa. Daimler-Benz erwarb man 1926 die erste Motorspritze. Ab 1930 wurde durch Beschluss von Landrat und Kreisbrandmeister die Freiwillige Feuerwehr Salem als Überlandhilfe eingesetzt. Eine Verbesserung der Alarmierung erreichte man 1931 durch die Anschaffung einer Sirene.

In diesem Jahr gab es einen Wechsel in der Wehrführung. Max Ade wurde Kommandant und avancierte 1933 zum Kreisbrandmeister. Zum schnelleren Transport der Motorspritze kaufte man 1935 von der Schule Schloß Salem ein Auto. Für diesen 8-Sitzer Stöwer-Greiff mit Faltdeck wurden 310 Mark bezahlt. Emil Maier wurde 1937 Kommandant. 1938 war zum ersten Mal die Rede von der Bildung eines Trommler- und Pfeifercorps. Im gleichen Jahr sollte er im Dritten Reich eingesetzte „Einheitsfeuerwehrmann“ auch in Salem eingeführt werden, was aber von den Salemern mit Erfolg verhindert wurde.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein großer Teil der Wehrmänner zum Kriegsdienst eingezogen. Die Feuerwehr als Ganzes existierte nicht mehr. Lediglich eine Motorspritzenmannschaft blieb bestehen, die unter anderem auch in Friedrichshafen in den Bombennächten eingesetzt wurde.

Nach Kriegsende wurde durch die „Entnazifizierung“ die Wehr dezimiert. Die Stärke der Wehr durfte 9 Mann nicht übersteigen. Soldaten und Parteimitglieder durften nicht aufgenommen werden. Die Wehr war nicht mehr einsatzfähig. Aus diesem Grunde legte Kommandant Maier 1945 sein Amt nieder. Neuer Wehrführer wurde Josef Fuchs, der aber bald wieder von der französischen Besatzung abgesetzt wurde. Für kurze Zeit übernahm Karl Hansler die Führung, dann übernahm Josef Fuchs wieder das Kommando.

1949 stellte er sein Amt zur Verfügung. Emil Kirschbaum trat die Nachfolge an. Ab 1948 ging es auch mit der Feuerwehr wieder aufwärts. 1951 versahen bereits wieder 27 Mann den Feuerwehrdienst. Eine zweite Motorspritze, eine TS8, wurde 1952 angeschafft. Von der Markgräflich Badischen Verwaltung erhielt die Freiwillige Feuerwehr Salem 1956 einen „Opel-Blitz“, der als Mannschaftswagen umgebaut wurde sowie 1958 eine neue TS 8-Magirus-Spritze. 1962 wurde die neue Feuerwehrfahne eingeweiht. Diese Fahnenweihe war der Anlass eines großen Feuerwehrfestes im Langbau-Keller.

In der Nacht vor dem Heiligen Abend des Jahres 1962 brach im Unteren Tor in Salem ein Großbrand aus. Bei Temperaturen von 15 ° unter Null waren die Feuerwehrmänner 10 Stunden ununterbrochen im Einsatz. Markgraf Berthold von Baden bedankte sich persönlich bei jedem Einzelnen.

Ein Jahr später wurde eine Metz-Anhängeleiter und ein LF 8 TS angeschafft. Im Jahre 1964 wurde dann der Fanfarenzug gegründet, der als Trommler- und Pfeifercorps schon einmal im Gespräch war.

Ein großer Aufmarsch mit Wehr und Fanfarenzug fand1965 anlässlich des Besuches der britischen Königin Elisabeth II. Statt.

Das 100jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Salem konnte 1966 im neu erbauten Turnspeicher der Schule Schloß Salem gefeiert werden.

Nach fas 20jähriger Dienstzeit trat Emil Kirschbaum als Kommandant zurück. Franz Schiele trat 1968 dessen Nachfolge an. Im Jahre 1970 wurde die Einsatzbereitschaft der Salemer Feuerwehr auf eine harte Probe gestellt. Im Senn- und Forsthof brachen Großfeuer aus. Fehlalarme waren an der Tagesordnung.

Um bei Großbränden einsatzkräftiger zu sein, erwarb man 1971 ein LF 16 TS. Im Jahre 1972 wurde im Rahmen des Gemeindezusammenschlusses die Feuerwehr Salem als eigenständige Abteilung der neu gebildeten Gesamtfeuerwehr Salem aufgenommen.


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