Freiwillige Feuerwehr Salem


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Berichte

Am Freitag, 14. November 2014 und Samstag, 15. November 2014 fand in Salem ein Auffrischungslehrgang für bereits ausgebildete Drehleitermaschinisten statt.
10 Kameraden der FW Salem wurden durch Andreas Engelhardt von Drehleiter.info 2 Tage intensiv geschult, wobei der Großteil der Ausbildung aus praktischen Übungen an Orten bestand, die jederzeit zu einem realen Einsatzziel werden können.
Zu Beginn der 2 Tage wurden den Teilnehmern theoretisch die Grundlagen beim Einsatz mit der Drehleiter vermittelt. Hindernisse, Abstände, Kontrolle des Untergrundes und allgemein die Sicherheit – kurz um die HAUS – Regel – sind 4 Punkte die bei jedem Einsatz und bei jeder Übung mit der Drehleiter vor dem Aufstellen beachtet werden müssen, damit der gewünschte Einsatzerfolg eintreten kann. Des Weiteren wurden die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Anleitervarianten (Frontal, Vertikal, Horizontal) angesprochen, bevor man dann in den Hof wechselte um mit der praktischen Ausbildung zu beginnen.
Zuerst wurde die Leiter „vermessen“, d.h. es wurden die unterschiedlichen Maße der Leiter ausgemessen und notiert – Abstand der Stützen zum Podest bei maximaler und minimaler Abstützung, Überstand des Drehkranzes über das Podest hinaus, Auszugslänge der Drehleiter bei 3-Mann-, 2-Mann- und 1-Mann-Freistandsgrenze bzw.- mit leerem Korb. Nach der Mittagspause folgten die ersten Anleiterübungen am Rettungszentrum hinter dem Feuerwehrhaus, sowie das Montieren des Wenderohrs und der Krankentragenhalterung. Bei zweitem kamen noch die Kollegen des Regelrettungsdienstes hinzu und wir konnten ausprobieren, ob deren Tragen auf unsere Halterung passt. Ergebnis: Passt!
Der zweite Tag wurde dann komplett für Anleiterübungen an verschiedenen Objekten – Mehrfamilienhäuser & Industriegebäude – in der Gemeinde Salem genutzt. Dabei waren immer 3 Mann für die Drehleiter zuständig während 3 weiter Kameraden diese bei ihrem Vorgehen beobachteten und sich Notizen machten. Ein Kamerad war für die Sicherheit zuständig und beobachtete die jeweilige Übung, um im Notfall jederzeit eingreifen zu können. Mit jeder Übung wurden die Kameraden in ihrer jeweiligen Aufgabe sicherer und erkannten mögliche Hindernisse bereits schon bei der Erkundung des Objektes. Auch wurde der Notbetrieb geübt, d.h. beim Ausfall des Zentralrechners ist eine Steuerung der Drehleiter nur noch durch das manuelle Betätigen der Ventile möglich um die Drehleiter beispielsweise aus dem Gefahrenbereich zu drehen bzw.- einzufahren.
Am Ende der beiden Tage waren alle Teilnehmer sichtlich zufrieden und vor allem sicherer im Umgang mit der Drehleiter. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an Andreas Engelhardt von Drehleiter.info für seine tolle Art, wie er uns das Wissen vermittelt hat.







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